Andrea Thümmel - Heilpraktikerin
Praxis

Ist der Darm gesund, freut sich der Mensch

Der griechische Philosoph Aristoteles wusste schon vor 2.400 Jahren: „Der Tod sitzt im Darm“. Diese Erkenntnis ist nach wie vor aktuell. Der Darm ist unser größtes Organ. Er ist sieben Meter lang und hat durch seine Zotten eine Oberfläche von über 400 Quadratmetern. Im Laufe eines Lebens passieren mehrere Tonnen Nahrung und mehrere zehntausend Liter Flüssigkeit den Darm. Lebenslange Höchstarbeit eines meist stiefmütterlich behandelten Organs. Grund genug, ihm ein bisschen Aufmerksamkeit zu schenken!

Das Bauchhirn trifft einen Großteil unsere Entscheidungen Untersuchungen belegen, dass sich die Zellen und Rezeptoren von Darm und Zentralem Nervensystem verblüffend ähneln und biochemisch über Neuronen in ständigem Austausch miteinander stehen. Bauch und Gehirn kommunizieren also miteinander. Deswegen schlagen Gefühle wie Angst, Zorn oder Wut auch ganz schnell auf den Darm und können sich dort in Unregelmäßigkeiten der Verdauung äußern. Dieser Zusammenhang ist der Grund dafür, dass der Darm auch „zweites Gehirn“ oder „Bauchhirn“ genannt wird und eine Erklärung, warum wir Entscheidungen auch gerne von unserem Bauch treffen lassen.

Der größte Teil unseres Immunsystems sitzt im Darm Mehr als 70 Prozent unseres Immunsystems sitzt in Form von Abwehrzellen im Darm. Gerät der Darm aus dem Tritt, reagiert er mit Verstopfung, Blähung, Durchfall und im schlimmsten Fall in der Folge mit Krankheiten wie zum Beispiel Reizdarm, Colitis oder Divertikulitis.

Der Darm ist ein grandioser Mikrokosmos, bestehend aus schätzungsweise zehnmal mehr Mikroben als der Körper Zellen hat. Läuft alles nach Plan, leben all diese Mikroben in harmonischer Symbiose miteinander. Durch ein Zuviel an industriell verarbeiteter Nahrung wie Zucker, Weißmehl und Fertigprodukten, Schadstoffen wie Nikotin oder Zusatzstoffen in der Nahrung, Pflanzenschutzmittel, aber auch durch ein Zuviel an seelischem Ballast kann es passieren, dass der Darm über kurz oder lang seine Aufgabe der Verdauung und Ausscheidung nicht mehr erfüllen kann. Die Folgen sind zunächst unbemerkte, hartnäckige Ablagerungen in den Darmzotten und ein Nachlassen der Darmperistaltik. Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, dem Darm auf die Sprünge zu helfen.

Darmsanierung:

Wellness und Gesundheitsprophylaxe in einem „Wer dem Darm etwas Gutes tun möchte und somit seine Gesundheit fördern will, gönnt ihm regelmäßige Reinigungskuren”, so Thümmel. Unter therapeutischer Anleitung können diese ganz einfach Zuhause durchgeführt werden. Die Angebote an Produkten sind vielfältig, die Grundidee ist aber immer die gleiche:

 

  1. Spezielle Kräutermischungen lösen verhärtete Ablagerungen.
  2. Flohsamenschalen vergrößern das Volumen des Darminhaltes und nehmen die gelockerten Substanzen auf dem Weg nach draußen auf.
  3. Mineralische Tonerde kann wie ein Schwamm das 180-fache seines Eigengewichtes an Schadstoffen, Bakterien und Parasiten aufnehmen und hat somit eine reinigende Wirkung.
  4. Nützliche Darmbakterien, sogenannte Präbiotika, sorgen für ein perfektes Milieu im Inneren des Darms und bauen zerstörte Darmschleimhaut wieder auf.

Bitte bleiben Sie gesund, indem Sie Verantwortung übernehmen: Für sich, für Ihre Gesundheit und für Ihren Darm.